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Ohne Schweiß kein Fleiß? – VBE fordert Hitzeschutz an Schulen

Lars Lamowski: „Schulen sind Arbeits- und Lernorte, daher muss auch dort der Gesundheitsschutz uneingeschränkt gelten. Mit Blick auf die immer häufiger werdenden Hitzeperioden ist es nicht mehr hinnehmbar, dass Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen arbeiten und lernen. Wir brauchen verbindliche Hitzeschutzmaßnahmen an allen Schulen!“

Die Hitze hat Rheinland-Pfalz im Griff, die Temperaturen können bis Ende der Woche sogar bis auf 40 Grad steigen. Da bis heute keine geeigneten Maßnahmen gegen den menschengemachten Klimawandel ergriffen wurden, werden solche Hitzeszenarien in Zukunft häufiger und länger vorkommen.

Lars Lamowski, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung Rheinland-Pfalz (VBE) fordert daher: „Wir brauchen dringend verbindliche Standards statt Improvisation. Hitzeschutz ist kein Privileg, sondern eine Frage des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Bildungsgerechtigkeit. Die Maßnahmen müssen an die Bedürfnisse der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler angepasst sein, damit die Schulen auch bei Hitze gute Lern- und Arbeitsplätze sein können. Dazu gehören kurzfristig klare und bundesweite Regelungen zu Raumtemperaturen, ausreichender Sonnenschutz, funktionierende Lüftungssysteme, die Freiheit, pädagogische Settings anzupassen sowie perspektivisch Investitionen in eine klimagerechte und hitzeresiliente Schulbaupolitik.“

Dabei kann auf bestehende Festlegungen zum Hitzeschutz am Arbeitsplatz aus der Arbeitsstättenverordnung zurückgegriffen werden. So müssen bereits ab 26 °C Außentemperatur Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Wichtig ist, dass derartige Regelungen bundeseinheitlich getroffen und an den Schulbetrieb angepasst werden.